Warum sind Ihre modernen Infrarot-Heizungen energiesparender als Nachtspeicherheizgeräte, Gas- oder Ölheizungen?

 

Hier liegt offenbar ein grundsätzliches Missverständnis vor.

Bei unseren Heizungen handelt es sich nicht um Nachtspeichergeräte sondern um moderne Infrarot-Heizungen. Gemeinsam haben diese unterschiedlichen Heizsysteme nur eines, sie werden mit der gleichen Energie, eben Elektro-Energie betrieben. Außer dieser Gemeinsamkeit unterscheiden sich beide Heizsysteme grundlegend.

Konkret sieht das so aus: Wtherm Infrarotheizungen laden nach Inbetriebnahme die Heizregister innerhalb kurzer Zeit auf und schalten sich dann vom Stromnetz ab. Sinkt die Raumtemperatur unter den am Thermostat vor eingestellten Wert, lädt der Heizkörper nach und geht dazu für kurze Zeit, vielleicht für 1 - 5 Minuten, wieder ans Netz. Das wiederholt sich fortlaufend. Im Ergebnis beträgt die effektive Einschaltzeit der Heizung bei einer stetigen Wärmeabgabe nur wenige Stunden pro Tag. Ein Beispiel, gemessen an einem kalten Wintertag in einem Wohnraum mit 20m ² Grundfläche. Die Außentemperatur betrug am Messtag durchschnittlich +6°C. Die Raumtemperatur wurde über 12 Stunden auf 21, und über 12 Stunden auf einer Absenktemperatur von 16°C gehalten. Dabei betrug die effektive Einschaltzeit der Heizung exakt 3,2 Stunden. Das heißt, es wurden bei diesem Beispiel 24 Stunden lang angenehme Wohnraumtemperaturen erzeugt. Die Heizung war aber effektiv nur ca. 3 Stunden angeschaltet. Während der restlichen Zeit wurde die Heizenergie von den Steinplatten bereitgestellt. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der unterschiedlichen Systeme ist folgendes: Bei der Wtherm Infrarotheizung ist die Energieaufnahme- und die Abgabeleistung (Heizleistung) fast gleich. Jede aufgenommene kWh wird zu Wärmeenergie umgewandelt. Bei Nachtspeichergeräten muss man zwischen Energieaufnahme- und Abgabeleistung (Heizleistung) unterscheiden. Die Energie-Aufnahmeleistung ist bei Nachtspeicheröfen um den Faktor 2,5 höher als die Abgabe bzw. Heizleistung. Diese hohe Leistungsaufnahme ist konstruktionsbedingt erforderlich, weil der Nachtspeicherofen bis zu 16 Stunden am Tag, ohne nachzuladen die benötigte Wärme vorhalten muss. Das heißt: Zur Beheizung eines Wohnraumes mit 20 m² wird bei Nachtspeichergeräten eine Anschlussleistung von ca. 5kW benötigt. Mit einer Wtherm Infrarotheizung ist für den gleichen Raum lediglich eine Anschlussleistung von 1,2 kW erforderlich (aus diesem Grunde reicht auch ein 230V Anschluss Lichtstrom). Die Wtherm Infrarotheizung hatte nach dem Messprotokoll bei der oben beschriebenen Test-Messreihe innerhalb 24 Stunden nur ca. 5 Stunden Ladezeit. Dabei ist die Ladeleistung entsprechend der Anschlussleistung. Also 1,2 kW. Wenn die Nachtspeicherheizung innerhalb des gleichen Raumes ebenfalls 3 Stunden Ladezeit hat, dann hat sie das mit der höheren Aufnahmeleitung von 5kW. So kann man sich leicht ausrechnen, dass die Verbrauchwerte für die Nachtspeicherheizungen unterm Strich höher liegen. Auch wenn die einzelne kWh im Tagbetrieb der Infrarotheizung gegenüber dem jetzt noch subventionierten Nachtstrom vielleicht noch 3-5 Cent mehr kostet, zeigt nicht nur die Energieverbrauchsbilanz, sondern auch die real daraus resultierende Kostenbilanz deutliche Vorteile für die Infrarotheizung. Sofern für den Betrieb der Infrarotheizung Sondertarife oder Rabatte gewährt werden, wird der Betrieb der Infrarotheizungen spürbar günstiger als der Betrieb von Nachtspeicheranlagen.

 

Wichtig für Umrüster:

Vorhandene Anschlussleitungen von Nachtspeicheranlagen können in der Regel für die neue Heizung weiterverwendet werden. Es gibt also keinerlei Maurer-, Putz-, oder Stemmarbeiten bei der Umrüstung. Die notwendigen Änderungen im Zählerkasten werden durch einen Elektriker durchgeführt. Kraftstrom wird für die Wtherm Infrarotheizung nicht benötigt, daher ist auch der Betrieb einzelner Geräte an einer normalen Steckdose möglich. Bei der Vollheizung z.B. eines Einfamilienhauses verbinden wir die Heizkörper jedoch in der Regel fest mit dem Stromnetz. Das wird von den Stromversorgern so vorgeschrieben, wenn diese Sondertarife bereitstellen.